Deutliches Signal aus der Mayener Politik

Rund 1500 Menschen waren der Einladung zur Kundgebung „Nie wieder ist jetzt! Gemeinsam für Demokratie und Menschrechte“ am 27. Januar auf den Mayener Marktplatz gefolgt.

„Uns war es wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen und dabei das FÜR in den Vordergrund zu stellen. Für Demokratie, für Zusammenhalt, für Solidarität, für ein offenes und friedliches Mayen,“ erklären die Organisatoren aus CDU, SPD, FWM, FDP und Grünen und danken allen Menschen, die gemeinsam gezeigt haben, dass auch in Mayen kein Platz für Rassismus und Menschenfeindlichkeit ist.

Dabei machen die fünf Parteien deutlich, dass die Kundgebung nur der Auftakt für ein breites Bündnis für Demokratie ist.

So wurde in der jüngsten Stadtratssitzung am 1. Februar die Resolution für Demokratie und Menschenrechte von allen demokratischen Fraktionen verabschiedet. Darin machen die Unterzeichner klar, dass sie entschieden jeder Form von Demokratiefeindlichkeit, Hass, Hetze, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus entgegentreten.

„Wir nehmen nicht hin, dass rechtsextreme Kräfte eine Atmosphäre der Verunsicherung und des Hasses in unserem Land schüren. Wir wollen nicht, dass Menschen in unserem Land Angst haben müssen, vertrieben zu werden“, so der Wortlaut der Resolution.

Foto: Ulrike Jung

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